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ZERBERUS(r)-MailBox-Programm  Version 5.2  -  Frequently Asked Questions


Inhaltsverzeichnis:

Sektion I: Konfigurations- und hnliche Probleme
   1. Probleme unter Novell Lite mit langen Brettnamen.
   2. a) ZERBERUS meldet 'SHARE ist nicht installiert'. Ist es aber!
      b) Was tut die Datei LOCK.ZER, die im aktuellen Verzeichnis nach dem
      Programmstart angelegt und sofort wieder gelscht wird?
   3. Was tun, wenn PREARC nicht richtig funktioniert, die vorgepackten
      Netcalls beispielsweise immer oder manchmal 0 Byte lang sind.
   4. Wenn zwei Netcall gleichzeitig mit dem Packer 'LHA' gepackt werden,
      kommt es zu Datenverlusten. Wie kann ich das verhindern?
   5. a) Ich bekomme im Logfile immer wieder die Meldung:
      'Programm ZSPOOL ... nicht aufrufbar.' Was heit das?
      b) Nach einem erfolgreichen Netcall bei dem nich auch Daten
      empfangen habe, werden diese Daten nach dem Netcall nicht
      einsortiert.
   6. Ich habe mit einem Nullmodemkabel zwei Rechner miteinander
      verbunden, um ber ein Terminalprogramm mit ZERBERUS zu arbeiten.
      Beim Auflegen hngt sich ZERBERUS aber auf. Woran liegt das?
   7. Ich bekomme immer wieder von erfahrenen Sysops zu hren, da die
      verschiedenen Optionen und Funktionsweisen von ZSPOOL undurch-
      sichtig und die erzielten Resultate manchmal berraschend
      sind. Hier ist eine ZSPOOL-Kurzanleitung.
   8. Was mu ich beim Packer 'LHA' beachten, wenn ich ihn
      zum pollen im Multiuserbetrieb verwenden will?

Sektion II: Bekannte Fehler der ZERBERUS Version 5.2

Sektion III: Dringende Wnsche und Verbesserungsvorschlge



Sektion I: Konfigurationsprobleme



1. Probleme  unter  Novell Lite beim  Bearbeiten von Brettern mit langem
   Brettnamen.  Beim  Lschen  dieser  Bretter  kommt  es  mitunter   zu
   Abstrzen.

   Das  liegt  an  Novell  Lite.  Novell  Lite  verwaltet nur maximal 40
   Zeichen lange Verzeichnisnamen und kann bei lngeren Verzeichnisnamen
   mitunter abstrzen.

   Abhilfe:   In   der   Standard-Auslieferung   ist   das   Verzeichnis
   'C:\ZERBERUS\BRETTER'   in   der   CONFIG.MBX   als    'Bretter-Dir:'
   vorgesehen.  eingestellt.  Whlen  Sie dort einen krzeren Namen, zum
   Beispiel 'C:\B' und verschieben  Sie  Ihre  Bretter  in  dieses  neue
   Verzeichnis mit Hilfe des Programms 'NEWDIR'. Dann sollte das Problem
   nicht mehr auftreten.



2. a)  ZERBERUS  scheint  beim  Start   eine  Datei   Namens  'lock.zer'
   im  Hauptverzeichnis   des  Zerberus-Laufwerkes   zum   Lesen     und
   Schreiben  zu   erzeugen,  sofort  zu  schlieen  und  augenblicklich
   wieder  zu lschen. Warum?
   b)   ZERBERUS  meldet  beim  Hochfahren  die Meldung 'SHARE ist nicht
   installiert. Share  ist  aber  installiert.  Was  mache  ich  falsch?

   ZERBERUS  will  prfen,  ob  SHARE.EXE  installiert ist, da es  sonst
   die  'lustigsten'  Fehlermeldungen  gibt.  Dazu  ffnet  ZERBERUS  im
   aktuellen Verzeichnis   die   Datei  'LOCK.ZER'  und  versucht   dies
   anschlieend    nochmals.      Gelingt      dies,      wird      eine
   Fehlermeldung    gegeben.  Probleme  kann  es  unter  Novell  Netware
   geben,   wenn  der  User  ZERBERUS  im  aktuellen  Verzeichnis  keine
   Schreibrechte hat.

   Abhilfe: Vorher mit dem  DOS-Befehl  'CD'  in  das  ZERBERUS-MailBox-
   Verzeichnis wechseln.

   Anmerkung: Dies passiert ab Release 4.0 automatisch.



3. Was tun, wenn PREARC nicht richtig funktioniert, die vorgepackten
   Netcalls beispielsweise immer oder manchmal 0 Byte lang sind.

   Das   Programm   PREARC   braucht  sehr  viel  Speicherplatz,  da  es
   seinerseits noch das jeweilige Packprogramm fr den Netcall  aufrufen
   mu. Wenn Sie Ihren Computer mit sehr vielen Treibern belastet haben,
   reicht der Speicher evtl. nicht aus. Ein gern  verwendetes  Kriterium
   ist  die  Ausgabe  des  Befehls  '#MEM'  im  ZERBERUS.  Hier  sollten
   mindestens  100  KByte  Speicher  angezeigt  werden,   besser   mehr.

   Ein gern gemachter Fehler ist hierbei auch der  Aufruf  von  'PREARC'
   direkt  in  der CRON.MBX-Datei. Schreiben Sie den Prearc-Aufruf statt
   dessen in die Z_AFTER.BAT oder Z_BEFORE.BAT und starten Sie  ihn  mit
   Hilfe des Errorlevel-Headers von CRON.



4. Wenn zwei Netcall gleichzeitig mit dem Packer 'LHA' gepackt werden,
   kommt es zu Datenverlusten. Wie kann ich das verhindern?

   Der Packer LHA  macht im Multiport-Betrieb Schwierigkeiten,  wenn  er
   auf  2  Ports gleichzeitig gestartet wird. Im belsten Fall  kann  es
   durch  einen Abbruch des LHA zu Datenverlusten kommen.  Ursache  ist,
   dass   LHA   das  gleiche  Temporr-File  auf   beiden   Mailboxports
   verwendet.

   Fehlerbeseitigung:

   Es     mu     darauf     geachtet    werden,    da     fr     alle
   Mailboxports   unterschiedliche    Temporr-Verzeichnisse   fr   LHA
   angegeben werden. Dieses geschieht ber die  DOS-Environment-Variable
   TMP:

   Port 1:
   SET TMP=E:\ZERBERUS\TMP1

   Port 2:
   SET TMP=E:\ZERBERUS\TMP2

   usw.

   Die  DOS-Environment-Variable  TMP  sollte  in der Datei AUTOEXEC.BAT
   entsprechend gesetzt werden, dort wo auch ZERBERUS und PORT definiert
   sind.



5. a) Ich bekomme im Logfile immer wieder die Meldung:
   'Programm ZSPOOL ... nicht aufrufbar.' Was heit das?
   b) Nach einem erfolgreichen Netcall bei dem nich auch Daten
   empfangen habe, werden diese Daten nach dem Netcall nicht
   einsortiert.

   Das   Programm   MAILER   braucht  sehr  viel  Speicherplatz,  da  es
   seinerseits  noch das Programm 'ZSPOOL' zum Einsortieren des Netcalls
   aufrufen mu. Wenn  Sie  Ihren  Computer  mit  sehr  vielen  Treibern
   belastet  haben,  reicht  der  Speicher  evtl.  nicht  aus.  Ein gern
   verwendetes  Kriterium ist  die  Ausgabe  des   Befehls   '#MEM'   im
   ZERBERUS.   Hier  sollten mindestens  100  KByte  Speicher  angezeigt
   werden,   besser   mehr.

   Ein gern gemachter Fehler ist hierbei auch der  Aufruf  von  'MAILER'
   direkt  in  der CRON.MBX-Datei. Schreiben Sie den Mailer-Aufruf statt
   dessen in die Z_AFTER.BAT oder Z_BEFORE.BAT und starten Sie  ihn  mit
   Hilfe des Errorlevel-Headers von CRON.



6. Ich habe mit einem Nullmodemkabel zwei Rechner miteinander verbunden,
   um ber ein Terminalprogramm mit ZERBERUS zu arbeiten. Beim  Auflegen
   hngt sich ZERBERUS aber auf. Woran liegt das?

   Wenn  ZERBERUS  auflegt,  so  zieht  er  die  DTR-Leitung  runter und
   erwartet dann, da die CARRIER-DETECT-Leitung  runtergeht.  Das  kann
   man   mit   Hilfe   eines   intelligenten   NULL-Modem-Kabels  lsen:

        Leitungen                  Verb.         Verb. mit anderem Rechner

         1   Protective Ground                          --->  1
         2   Transmitted Data                           --->  3
         3   Received Data                              --->  2
         4   Request To Send       Brcke mit 5
         5   Clear To Send         Brcke mit 4
         6   Data Set Ready        Brcke mit 8, 20
         7   Signal Ground                              --->  7
         8   Carrier Detect        Brcke mit 6, 20
        20   Data Terminal Ready   Brcke mit 6, 8

   Wenn also dann DTR runter geht, werden durch die  Brcke  6-8-20  der
   Carrier-Detekt  und DSR runtergezogen und ZERBERUS ist glcklich. Mit
   so einem Kabel klappt dann auch der Befehl 'CTTY' von MS-DOS  richtg.



7. Ich komme mit ZSPOOL nicht klar. Kann ich mal eine Kurzanleitung
   bekommen?

   Ich bekomme immer wieder von erfahrenen Sysops zu hren, da die
   verschiedenen Optionen und Funktionsweisen von ZSPOOL undurchsichtig
   und die erzielten Resultate manchmal berraschend sind.

   Aber so schwer ist die Verwendung von ZSPOOL eigentlich gar nicht. Da
   aber die Anleitung zwar zu allen Optionen etwas sagt, die Verwendung
   aber nicht 100%ig klrt, will ich einen zweiten Ansatz wagen, in dem ich
   dem ich nur die notwendigsten Optionen erklre. ZSPOOL luft im
   Wesentlichen in zwei unterschiedlichen Modi:

   1. Verteilen des Directories C:\ZERBERUS\SPOOL

      Anzugebende Option:    -v

      Das Verteilen luft hier prinzipiell mit allen Rechten und allen
      Gruppen. Verteilt werden die Dateien SPOOL.*, EIL.* und ZERBERUS.* In
      den Headern von ausgehenden Mails evtl. auftauchende Fehler im Sinne
      der ZCONNECT-Anleitung werden soweit mglich automatisch korrigiert.

      Fr die verschiedenen Dateinamen gelten unterschiedliche
      Konventionen:

      - Die Dateien SPOOL.* werden so behandelt, als ob sie bereits in der
        MailBox einsortiert worden sind. Brettmails in SPOOL.*-Dateien
        gehen also nur an ausgehende Systeme, nie an die eigene Box.

      - Die Dateien EIL.* werden genauso wie die Dateien SPOOL.* behandelt,
        aber werden nicht gesichert (bei -e) sondern sofort verteilt. Das
        dient dazu, bei Eilmails eine schnellere Verarbeitung zu
        gewhrleisten.

      - Die Dateien ZERBERUS.* werden mit allen Rechten verteilt. Es wird
        aber nicht davon ausgegangen, da die Mail bereits in der eigenen
        MailBox war. Diese Verteilvariante steht auch unter der Option
        '-f <Dateiname> -a ZERBERUS' zur Verfgung. Diese Abkrzung ist
        eingefhrt worden, um den dann aber jeweils erforderlichen
        zustzlichen Eintrag fr CRON.EXE einzusparen.

   2. Verteilen von Netcalls von anderen Systemen.

      Anzugebende Optionen:    -a <Systemname>
                               -f <Dateiname>  oder   -d <Dirname>

      Diese Variante dient zum Einsortieren von Netcalls von anderen
      Systemen. Die Prioritt und Gruppen werden je nach System (bei
      Pointusern gelten Prioritten und Gruppen des Users) gesetzt. Bei
      diesem Modus ist der Rekursionscheck per Message-ID aktiv und es
      werden keine PM-Mails angenommen, die nicht auf dem Routweg oder
      durch Einsortieren in die eigene MailBox weiterverteilt werden knnen
      (Ausnahme: Pseudosystem 'ZERBERUS', siehe unten) Auerdem werden
      defekte ZCONNECT-Header hier nicht versucht zu reparieren, sondern
      soweit mglich und erlaubt an den Autor zurckgeschickt. (Defekte
      Brettmails werden z.Zt. prinzipiell gelscht)

      Bei dieser Verteilvariante gibt es zwei Sonderflle: Das
      Pseudosystem 'ZERBERUS', sowie das Weglassen der Option '-a ...'

      - Wenn als Systemname ZERBERUS angegeben wird, wird der Netcall
        mit allen Rechten verteilt. Das heit: Prio 99 und alle Gruppen.
        PM-Mails werden auch dann weitergeschickt, wenn sie nur direkt
        zugestellt werden knnen/drfen. Das Verteilen geschieht hierbei
        an alle Systeme und auch an die eigene Box. (Siehe auch oben,
        Dateien ZERBERUS.*)

      - Das Weglassen der Option '-a' bedeutet implizit, da der eigene
        MailBox-Name als Default angenommen wird. Da Mails nicht an
        das verteilende System weitergeleitet werden (Rekursion), werden
        hier keine Brettnachrichten an die eigene Box verteilt. Das
        Verteilen geschieht mit allen Rechten. Man erreicht also hiermit
        den Effekt wie beim 1. Modus, Verteilen der Dateien 'SPOOL.*'

   Fallbeispiel:

   Nehmen wir an, wir wollen Nachrichten von MAPS einsortieren und suchen
   nun die richtige Option. Es stehen mehrere Mglichkeiten offen:

   1. Einsortieren mit 'ZSPOOL -a MAPS -f <dateiname>'

      Die Mails werden ordnungsgem verschickt. Das Einsortieren der
      Log-Mails in die eigene Box geschieht auch ordnungsgem, da der
      Netcall vom System 'MAPS' kommt.

      Da das System 'MAPS' jedoch ein Point ist, werden alle ausgehenden
      Mails automatisch mit dem Absender 'MAPS@<boxname>' versehen, was
      bei Verwendung des Befehls 'LESEN' naturgem zu falschen Effekten
      fhrt.

      Was erreichen wir, wenn wir das 'MAPS' zu einem System machen
      (also kein Point)?

      In diesem Falle wre es dem System 'MAPS' nicht mehr gestattet,
      Mails, die aufgrund Ihrer Lnge direkt zugestellt werden mssen,
      bei ZSPOOL abzuliefern um sie ber die eigene Box zum Zielsystem
      zu befrdern. (MAPS htte diese Mail direkt zustellen mssen)
      Dadurch wird zwar das Problem mit dem Absendernamen behoben,
      aber einige Anfragen werden unbeantwortet bleiben, da die Antworten
      von ZSPOOL an MAPS zurckgeschickt werden (Routmailmibrauch)
      und diese dann von MAPS nach einer Logfilemeldung entsorgt werden.

      Diese Mglichkeit funktioniert also nicht !!!

   2. Kopieren der Netcalldatei unter dem Namen 'SPOOL.MAP' in das
      SPOOL-Verzeichnis.

      Nun werden zwar alle Anfragen korrekt zugestellt und es wird auch
      keine Absender-Konversion durchgefhrt. Dafr wird der Netcall aber
      intern als von der eigenen Box kommend angesehen. Falls MAPS so
      konfiguriert ist, da Logmeldungen in ein Brett gehen und nicht an
      die Systembetreuung, so werden diese Logmeldungen also nicht in die
      eigene Box einsortiert, sondern nur an die Systeme oder Points, die
      dieses Brett bestellt haben.

      Dies funktioniert also schon eher akzeptabel, ist aber immer noch
      keine Ideallsung.

      Denselben Effekt erzielt man, wenn man statt des Kopierens den
      Parameter '-a <Systemname>' weglt oder dort den eigenen Systemnamen
      angibt.

   3. Kopieren der Netcalldatei unter dem Namen 'ZERBERUS.MAP' in
      das SPOOL-Verzeichnis (Achtung: Datei darf noch nicht existieren;
      ggf. ZSPOOL -v aufrufen.) Alternativ dazu: Angabe des Parameters
      '-a ZERBERUS'.

      Hierbei wird der Netcall als von einem virtuellen System mit allen
      Rechten kommend einsortiert. Diese Option ist zum Verteilen von
      MAPS-Netcalls akzeptabel. Aber nur ab Version 5.2. Das hat folgenden
      Grund:

      Frher (also in Version 5.1 des Programms) hatte das Pseudosystem
      ZERBERUS noch nicht das Recht zum "Routmailmibrauch" (also das
      Recht, eine PM per Routmail abzuliefern, die aufgrund Ihrer Lnge
      eigentlich direkt zugestellt htte werden mssen. In solch einem
      Fall geht die Mail dann von ZSPOOL aus direkt an das Zielsystem.)
      Das fhrte wie im obigen Falle (unter 1. "MAPS" als System,
      nicht Point) dazu, da zu lange MAPS-Antworten von ZSPOOL mit
      der Bemerkung "Routmailmibrauch" an MAPS zurckgeschickt wurden
      und dort gelscht wurden.



8. Was mu ich beim Packer 'LHA' beachten, wenn ich ihn  zum  pollen  im
   Multiuserbetrieb verwenden will?

   Der  Packer  LHA  macht im Multiport-Betrieb Schwierigkeiten, wenn er
   auf 2 Ports gleichzeitig gestartet wird. Im belsten Fall   kann   es
   durch   einen  Abbruch des LHA zu Datenverlusten kommen. Ursache ist,
   dass  LHA  das  gleiche  Temporr-File  auf    beiden    Mailboxports
   verwendet.

   Fehlerbeseitigung:

   Es      mu      darauf     geachtet    werden,    da    fr    alle
   Mailboxports  unterschiedliche   Temporr-Verzeichnisse    fr    LHA
   angegeben  werden. Dieses geschieht ber die DOS-Environment-Variable
   TMP:

     Port 1: SET TMP=E:\ZERBERUS\TMP1

     Port 2: SET TMP=E:\ZERBERUS\TMP2

     usw.

   Das reicht aber allein nicht  aus,  da  LHA  zwei  temporre  Dateien
   anlegt.  Die  erste  davon  landet  immer im Verzeichnis, in dem auch
   die gepackte Datei steht. Um korrekten Betrieb zu  gewhrleisten  mu
   fr  jeden  Port  ein 'LHA' bereitgestellt werden, in dem ein anderer
   Name  fr  die  Temporrdatei  verwendet  wird.  Das   erreicht   man
   folgendermaen.

      Fr  jeden  Port  stellt  man  eine eigene Kopie des Programms LHA
      bereit, zum Beispiel fr Port 1 'LHA1.EXE', fr Port 2  'LHA2.EXE'
      usw.  Dann  verwendet  man einen Diskeditor (zum Beispiel DISKEDIT
      aus den Norton Utilities,  sucht  nach  dem  Text  'LHTMP)1('  und
      ersetzt    zum    Beispiel   das   'H'   durch   die   Portnummer.

      Um  die unterschiedlichen Packer in den unterschiedlichen Ports zu
      bercksichtigen, mu die Datei 'ARCER.MBX' fr jeden Port  einzeln
      bereitgestellt  werden.  Der jeweilige Name der Datei wird dann in
      der  Headerzeile  'Packer-Aufrufe:'   in   der   Datei   CFGnr.MBX
      angegeben. (nr ist hier die Portnummer)

   (Der   oben   beschriebene   LHA-Patch   wurde   von  GHOSTWRITER@HOT
   vorgeschlagen.)



Sektion II: Bekannte Fehler der ZERBERUS Version 5.2



- Beim MAPS-Lesen-Befehl wird das Erstellungsdatum eingesetzt, nicht das
  Weiterleitungsdatum. Auch die Message-ID wird nicht ausgetauscht.

- Sharing-Meldungen wie "Datei XXX ist belegt, bitte warten..." etc.
  zerstren in den meisten Fllen den Bildschirmaufbau (SAA-System,
  Prearc)

- Die Versenden-Funktion erkennt keine Rekursionen (innerhalb der Box)
  und bricht nach 2-stufigem Aufruf ab.

- Beim Absenden einer Nachricht funktioniert die Addressierungsweise
                         <user>@<domain>
  nicht.

- Der interne Editor kann nur 80 Spalten verarbeiten und bricht daher
  gnadenlos lngere Zeilen um. Dies kann beim Editieren von
  Konfigurationsdateien fatal sein.

- Das temporre Verzeichnis wird nicht geleert. Dort sammeln sich
  auf die Dauer viele Dateien an. Man kann diese Datei durch die
  AUTOEXEC.BAT leeren lassen.

- Das Verwaltungsmodul lt Dateinamen CON/AUX etc. fr User/Brettverz.
  zu. Autom. generiert werden sie allerdings nicht.

- Der "Gueltig-Ab:"-Header wird von Zerberus nicht beachtet.

- In der MODEM.MBX wird der Eintrag "Modem auflegen" ignoriert. Es wird
  immer zum Auflegen DTR auf LOW gezogen.

- Autoeintrags-Mails werden nicht an die im Logbrett eingetragenen
  Systeme verteilt. Abhilfe: Brett-Kopienempfnger-Feld nutzen.

- Beim Lesen von Nachrichten ber MAPS werden keine Gebhren fr
  gebhrenpflichtige Nachrichten berechnet.

- Beim Einsortieren von ZCONNECT-Mails oder JANUS-Mails wird nicht
  geprft, ob der Absender der Nachricht evtl. lnger als 40 Zeichen
  ist und somit beim Rausschreiben der Nachricht ein illegaler
  Z38-Header generiert wird.

- In Brettern, die laut Userliste nicht existieren, die aber
  existierende Unterbretter enthalten (nichtexistierende Zwischenbretter
  oder Verzeichnisse) wird der Befehl INHALT durch BRETT ersetzt, was
  fr neue User recht praktisch ist, da sie sich sonst nicht
  zurechtfinden wrden. Das bewirkt aber auch, da dort der Befehl
  'INHALT GEFUNDEN' nicht funktioniert.

- Im Verwaltungsmodul werden beim Umbenennen eines Systems auch
  automatisch die Domain-Server und Routsysteme zu den Servern hin
  umbenannt. Hierbei wird aber die Domain ignoriert, so da es
  Schwierigkeiten gibt, wenn zwei Server mit gleichem Namen und
  unterschiedlichen Domains gibt. Das Problem korrigiert sich
  automatisch bei der Verwendung von getmaps/pathalias/readpath.

- Verwendet man verschiedene Packereinstellungen auf verschiedenen
  Mailboxports (z.B. ISDN und Analog-Leitungen), so mu man das
  Verwaltungsmodul fr die ISDN-Systeme von einem ISDN-Port aus
  konfigurieren, da im Verwaltungsmodul immer nur die Konfiguration
  des jeweiligen Ports verfgbar ist.
  Workaround: Der Wartungsport mu alle im System verfgbaren Packer
  und Transferprotokolle eingetragen haben.

- LHA  arbeitet  immer  in einer temporren Datei, die stets denselben
  Namen  hat. Deshalb ist es im Multiportbetrieb gefhrlich -- kann zu
  Pufferverlust  fhren.  Der  Parameter  w bei LHA (working directory
  definieren) funktioniert nicht. (Ghostwriter)

- Diskrepanz   zwischen   Handbuch  und  tatschlichem  Verhalten  von
  Zerberus  beim  Berechnen von Mails: Die Grundgebhr wird addiert --
  nicht fr das erste Kilobyte angerechnet.

- Bei zu langen Betreffzeilen ist die Ausgabe des Befehls INHALT nach 40
  Zeichen abgeschnitten. Beim Anzeigen des  Headers  der  Mail  ist  die
  Anzeige jedoch vollstndig.



Sektion III: Dringende Wnsche und Verbesserungsvorschlge



- AKTIVIEREN   postet   auch  zugleich. Sollte besser eine extra Abfrage
  erhalten.  (War  offensichtlich  beim  4.0  so  geregelt).   Bei   dem
  derzeitigen    Verfahren    mu  mit  nderungen  im  Verwaltungsmodul
  (Netmailversand  nein) getrickst werden, das ist lstig,  wenn  mensch
  Sachen  lokal  freigeben will, aber nicht posten.

- Verwaltungsmodul:   Brettliste   nach  kB Verbrauch sortiert anzeigen.
  Weitere Liste: Bretter mit bestimmten Gruppen.

- Tatschlichen  Modemdatendurchsatz  im  Logfile dokumentieren  --  zur
  berprfung   der  Leitungsqualitt. Gibt es bei der DOO ein Tool fr,
  das das macht -- es wertet die Meldungen vom USR aus.



